{"type":"rich","html":"<div style=\"width: 640; height: 426; font-family: sans-serif,arial,freesans;\" ><div id=\"shared_container_454054119\" class=\"shared_container\"><div id=\"shared_header_454054119\" class=\"shared_header\"><a href=\"https:\/\/fed.hayfidelity.de\/channel\/hrtc\"><img src=\"https:\/\/fed.hayfidelity.de\/photo\/profile\/s\/4\" alt=\"HAYRETIC\" height=\"32\" width=\"32\" loading=\"lazy\" \/><\/a><span><a href=\"https:\/\/fed.hayfidelity.de\/channel\/hrtc\">HAYRETIC<\/a>  wrote the following  <a href=\"https:\/\/fed.hayfidelity.de\/articles\/hrtc\/intvenenum-tranceofdeath\">article <\/a><span class=\"autotime\" title=\"2021-02-23T19:53:15+01:00\">Tue, 23 Feb 2021 19:53:15 +0100<\/span><\/span><\/div><div id=\"reshared-content-454054119\" class=\"reshared-content\"><strong>Interview: Venenum zu trance of death<\/strong><br \/>Ver\u00f6ffentlicht am 20. M\u00e4rz 2017<br \/><br \/><div style=\"text-align:center;\"><a class=\"zrl\" href=\"https:\/\/fed.hayfidelity.de\/photos\/hrtc\/image\/7a0b5f75-3e4b-474f-944f-de17ec3ceca7\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img class=\"zrl\" loading=\"eager\" style=\"width: 600px; max-width: 100%;\" alt=\"Image\/photo\" title=\"\" class=\"\" src=\"https:\/\/fed.hayfidelity.de\/photo\/7a0b5f75-3e4b-474f-944f-de17ec3ceca7-2.jpg\" \/><\/a><\/div><br \/><br \/>VENENUM sind uns Musikliebhabern nat\u00fcrlich schon seit 2011 ein Begriff. Da schlugen die Nernbercha (N\u00fcrnberger) mit solch einer Wucht in den Underground, dass der Nachhall der Mini-LP bis 2016 andauerte, als die Ger\u00fcchte zur Erscheinung des ersten Longplayers immer lauter wurden. Und jetzt, 2017, in dem auch HAYRETIC Fahrt aufnimmt, freut es mich ganz besonders, zu einem der Highlights dieses Jahres das erste Interview zu f\u00fchren, vor allem, weil dieses Meisterwerk in nur 130 km Entfernung entstanden ist.<br \/><br \/>\u201eTrance Of Death\u201c ist ein derma\u00dfen gelungenes Rundum-Sorglos-Paket, dass ich gar nicht wei\u00df, wo ich beginnen soll. Lasst uns doch kurz das Jahr 2013 beleuchten. Da war das Album schon zum Gro\u00dfteil fertig. Warum hat es dann nochmal vier Jahre gedauert, bis die Scheibe uns endlich erfreut?<br \/><br \/><blockquote>Die Arbeit an dem Album ist aus diversen Gr\u00fcnden nur recht stockend voran gegangen. Die Distanz zwischen uns (\u00d6sterreich-Frankenland \u2013 Red.) hat es uns erschwert regelm\u00e4\u00dfig gemeinsam als Band zu proben. 2013 hatten wir schon einiges an Material zusammen, ein Gro\u00dfteil davon ist auch auf dem Album, aber als dann 2014 unser zweiter Gitarrist ausgestiegen ist, hat uns das etwas zur\u00fcckgeworfen und wir mussten einige Songs neu arrangieren. <br \/><br \/>Nachdem 2015 unser neuer Gitarrist dazugekommen ist, konnten wir wieder als volle Band proben und haben fast ein Jahr lang intensiv an der Vorproduktion des Albums gearbeitet und Mitte 2016 mit den Aufnahmen begonnen.<\/blockquote><br \/><br \/>Das Intro, bestehend aus Cello und Klavier, ist sehr stimmungsvoll und bereitet gut darauf vor, was folgt. Wie kam es dazu?<br \/><br \/><blockquote>Wir wussten schon recht fr\u00fch, dass wir ein Cello als Intro f\u00fcr das Album haben wollen. \u00dcber unseren Schlagzeuger sind wir dann auf Steffen Murau gekommen. Die Aufnahme und das Arrangement f\u00fcr das Intro entstanden an einem Abend im Studio und es war eine sehr interessante Erfahrung. <br \/><br \/>Es hat eine Zeit lang gedauert bis wir musikalisch zusammen gefunden haben, weil wir doch eine sehr unterschiedliche Herangehensweise zur Musik haben, es war aber spannend mit jemanden zusammenzuarbeiten, der einen ganz anderen musikalischen Hintergrund hat. Die Tonfolge ist an den abschlie\u00dfenden Part des Albums angelehnt, etwas abge\u00e4ndert und durch verschiedene Improvisationen erg\u00e4nzt.<\/blockquote><br \/><br \/>Seit einigen Jahren weht ein frischer Modergeruch durch die Death Metal Welt. Unz\u00e4hlige neue, spannende Mixturen r\u00f6chelten aus der Gruft und lieferten anst\u00e4ndige Grabeskunst. Doch bei einigen ist neben all der Verwesung eine Multidimensionalit\u00e4t sp\u00fcrbar, die mich sehr an H. P. Lovecraft und seine Werke erinnert und z. B. bei&nbsp;&nbsp;\u201eSulphur Aeon\u201c sehr pr\u00e4sent ist. Hat Meister Lovecraft bei euch ebenfalls Einflu\u00df?<br \/><br \/><blockquote>Ich w\u00e4re mir \u00fcber keinen direkten Einfluss bewusst, obwohl ich die Welt die er erschaffen hat sehr spannend und faszinierend finde. Leider ist die Thematik, vor allem im Death Metal, schon sehr ausgelutscht und daher nicht wirklich reizvoll f\u00fcr uns um es in die Musik miteinzubauen.<\/blockquote><br \/><br \/>Ich erw\u00e4hne \u201eSulphur Aeon\u201c auch deswegen, da die mir bei \u201ecold threat\u201c&nbsp;&nbsp;als erstes eingefallen sind, als ich das Lied h\u00f6rte, auch alte \u201eMorbid Angel\u201c kommen in den Sinn. Sind das Br\u00fcder im Geiste oder im Falle \u201eMorbid Angel\u201c auch Einfl\u00fcsse?<br \/><br \/><blockquote>Unsere Einfl\u00fcsse sind so breit gef\u00e4chert, dass eine Auflistung hier nur wenig Sinn machen w\u00fcrde.<\/blockquote><br \/><br \/>Hinzu kommt der ein oder andere Verweis auf die Bl\u00fctezeit des harten Rock. Viele neue Bands berufen sich auf die alten Helden, aber direkte Einfl\u00fcsse h\u00f6rt man selten oder werden eher verhunzt. \u201eThe Devil\u2019s Blood\u201c machten hier alles richtig, die sehe ich ebenfalls als Br\u00fcder (und Schwester, nat\u00fcrlich). Kann dem sein? Und wart ihr schon immer Fan des 70ger Hard Rock, oder ist das allm\u00e4hliche Altersmilde? Gibt es Bands, die euch besonders gefallen? \u201eUriah Heep\u201c soll ja auch auf euren Konzerten erklingen, hab ich gelesen.<br \/><br \/><blockquote>Man wird nat\u00fcrlich im Laufe der Zeit auch durch Bands, des genannten Genres oder Zeitabschnittes, mitgepr\u00e4gt. Das korreliert in gewisser Weise auch mit dem Alter und einem gewachsenen Horizont, wenn man so will. Im Gro\u00dfen und Ganzen waren wir aber schon immer sehr neugierig was Musik angeht und versuchen uns nicht von Genregrenzen und Szenevorgaben oder Regeln einschr\u00e4nken zu lassen.<\/blockquote><br \/><br \/>Die Trilogie am Ende des Albums (\u201eReflections\u201c, \u201eMetanoia Journey\u201c und \u201eThere Are Other Worlds\u2026\u201c) ist ganz gro\u00dfer Ohrenschmaus. Die Verbindung aus Death Metal, Classic Rock und vielschichtigen Lyrics l\u00e4sst mich jedes mal sprachlos zur\u00fcck. Wird einem schon w\u00e4hrend dem Schreiben oder ausarbeiten bewusst, dass hier alles im Flu\u00df ist, dass in dem Moment etwas gro\u00dfartiges Erschaffen wird?<br \/><br \/><blockquote>Einiges des Materials was den Titelsong ergibt ist separat entstanden, aber im Songwriting-Prozess haben sich dann viele Parts nahezu von selbst zusammengef\u00fcgt. Wir hatten zwar schon lange die Idee eine ganze Plattenseite mit einem Song zu bef\u00fcllen. In diesem Fall, hat es sich aber ergeben, dies in Form einer, aus mehreren Teilen bestehenden Trilogie, umzusetzen.<\/blockquote><br \/><br \/>Man merkt, ihr legt nicht nur auf die Musik wert, sondern auch die textliche und visuelle Umsetzung vom Cover bis zur Ausstattung live (Blut, Grabsteine, Sch\u00e4del) ist wie aus einem Guss. War das schon von Anfang an der Anspruch?<br \/><br \/><blockquote>Ja, das war uns schon von Anfang an wichtig und wir legen da auch bei anderen Bands gro\u00dfen Wert darauf. Unserer Meinung nach ist die visuelle Umsetzung eines Albums und auch die Darstellung einer Band extrem wichtig und sollte immer mit der Musik zusammenpassen.<\/blockquote><br \/><br \/>Ein Detail, das sicher gewollt war, ist die Abk\u00fcrzung von \u201eTrance Of Death\u201c. TOD. Wie passt der olle Schnitter ins Bild? Als Begleiter in die anderen Welten?<br \/><br \/><blockquote>Der Tod ist auf diesem Album eher als Verwandlung, Reise oder \u00dcbergang zu sehen, weniger als Person oder Figur.<\/blockquote><br \/><br \/>Ich hab mir das Cover schon oft angeschaut, bin mir aber noch nicht schl\u00fcssig, was ich sehe. Ich finde auch hier gibt es eine Verbindung zu Lovecraft. Ein Auge als Eingang in eine andere Dimension?<br \/><br \/><blockquote>Das Cover soll die Vorstellungskraft anregen und es gibt nicht eine bestimmte Art es zu betrachten. Ob der Betrachter aus einer Perspektive von \u201eau\u00dfen nach innen\u201c oder \u201einnen nach au\u00dfen\u201c blickt, ein \u201eAuge\u201c oder eine \u201eLandschaft\u201c zu erkennen ist, ist der eigenen Interpretation zu \u00fcberlassen.<\/blockquote><br \/><br \/>Ich danke Euch vielmals f\u00fcr die Zeit und hoffe, dass wir uns auf dem einen oder andern Festival bzw. Konzert zu einem lecker fr\u00e4nkischen Bierchen und Brodworscht treffen werden. Die Zukunft geh\u00f6rt VENENUM.<br \/><br \/><blockquote>Vielen Dank f\u00fcr das tolle Interview!<\/blockquote><br \/><br \/>#<a class=\"zrl\" href=\"https:\/\/fed.hayfidelity.de\/search?tag=interview\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">interview<\/a><\/div><\/div><br \/><\/div>","width":640,"height":426}